Dezember 2015: Der Schalter wird umgelegt

Es gibt wenige Tage im Jahr, die so frustrierend sein können, wie Silvester. Jedes Jahr aufs Neue stellt man sich die Frage „Was tun am letzten Abend des Jahres?“. Was nimmt man sich im Laufe des Jahres nicht alles vor, denn es soll ja dieses Silvester was „ganz Besonderes“ sein. Das Problem ist, je besonderer es sein soll, desto beschissener ist es dann auch meistens. So haben wir beispielsweise schon mal den Morgen des 1. Januars damit verbracht geschätzte drei Stunden auf ein Taxi zu warten, das uns von einer eher mittelmäßigen, dafür aber sehr teuren Party nach Hause bringt. Oder wir sind einen ganzen Abend bei Minustemperaturen in einer Stadt umhergeirrt, in die zu fahren, von uns, außer zu Silvester niemand auf die Idee gekommen wäre.

Deshalb greifen wir auch dieses Jahr auf Altbewährtes zurück und feiern gemeinsam mit unseren Freunden Anna und Adrian zu Hause bei einem gemütlichen Abendessen. Und wie üblich wacht man im neuen Jahr auf und denkt sich „Huch… das alte Datum ist Geschichte.“ (und natürlich auch „Huch… schon lange nicht mehr solche Kopfschmerzen gehabt.“).

Für uns hieß es 2015 immer. „Nächstes Jahr ist es soweit“ – „Nächstes Jahr gehen wir nach Amerika!“. Nächstes Jahr klingt immer sehr weit weg. Ja und jetzt ist das Jahr 2016 auf einmal da. So langsam wird es ernst. Es geht in den Endspurt – Wohnung vermieten, Visumantrag fertig machen, Umzug planen, Wohnung in Amerika fix machen, DJ für die Hochzeit instruieren, Menü festlegen…

 

Aber irgendwie geht’s vorwärts. Der Vorteil am Ganzen Organisieren ist, dass man gar keine Zeit hat, aufgeregt zu sein. 🙂

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