Um uns bei unseren fleißigen IKEA-Helfern, Jacqui und David, zu bedanken laden wir die beiden zu uns nach Hause zum Essen ein. David ist bereits eine Woche vorher schon hoch nervös und wünscht sich unbedingt Schnitzel. Diesen Wunsch erfüllen wir ihm natürlich gerne und schlagen vor, dass wir Schnitzel mit Kässpätzle machen. David ist begeistert und redet den Rest der Woche nur noch von „Schnizl with Spizl“.
Wir stehen jetzt allerdings vor dem Problem, dass wir das passende Fleisch dazu brauchen. David hat dafür eine Lösung, er kennt einen Metzger bei dem man eigentlich alles bekommt. Auch wenn dieser Super-Metzger alles hat, müssen wir ihm ja erstmal sagen, was wir eigentlich wollen. Denn mit „Schnizl with Spizl“ wird er wohl nicht viel anfangen können. Also wird erstmal fleißig recherchiert.
Am Ende kommen wir zum Ergebnis, dass „boneless Pork Chops“, also Kotelett ohne Knochen, wohl am ehesten geeignet und vermutlich auch einfach aufzutreiben ist. Guten Käse für die Spätzle haben wir bereits bei Trader Joe’s entdeckt und Semmelbrösel haben wir ja schon für die Semmelknödel eingekauft. Also machen wir uns am Tag vor unserem Dinnerdate auf zum Einkaufen. Beim Metzger angekommen versuchen wir es trotzdem erstmal mit der Frage nach einem Schnitzel. Der junge Kerl, vermutlich des Metzgers Sohn, guckt etwas verdattert, sagt aber er schaut mal was er da hat. Zurück kommt er mit der Antwort, dass das was Schnitzel am nächsten kommt wohl boneless Pork Chops sind. Alles klar, dann zwei Pfund davon, in ½ inch dicken Scheiben bitte. Prima, Fleisch haben wir also schon mal und den Rest bekommen wir im Supermarkt.
Unser Menü ist also komplett, als Vorspeise gibt es Adi’s Obatzda mir Roggenbrot und zum Hauptgang Schnitzel mit Tina’s Kässpätzle. Perfekt!
Die Vorspeise und die Zwiebel für die Kässpätzle bereiten wir schon mal vor. Als David und Jacqui um halb sieben bei uns eintreffen gibt es erstmal ein Paulaner Hefeweizen und den Obatzda. Anschließen machen wir uns gemeinsam an die Spätzle und die Schnitzel. David hat extra seinen Fleischklopfer mitgebracht und bearbeitet damit die Koteletts, bis daraus hauchdünne Schnitzel werden. Jacqui und ich machen uns sich ans Panieren und Tobi kümmert sich um die Spätzle. Was dabei rauskommt sieht nicht nur super aus sondern schmeckt auch fantastisch. Und auch unsere amerikanischen Freunde sind schwer begeistert von der deutschen Esskultur

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