Vor kurzen waren wir zu unserem ersten „Supper Club“ eingeladen. Kurz zur Erklärung, bei einem „Supper Club“ trifft man sich zum Abendessen, wobei die Nahrungsaufnahme an sich dabei allerdings eher zweitrangig ist. In erster Linie geht es darum Geld für soziale Projekte oder gemeinnützige Organisationen zu sammeln.

In unserem Fall war es für „Welcome Neighbor STL„, ein Projekt, das Flüchtlinge bei der Integration in den USA unterstützt. „Welcome Neighbor STL“ bringt Flüchtlingsfamilien mit amerikanischen Familien zusammen und organisiert unter anderem auch interkulturelle „Supper Clubs“, für die geflüchtete Frauen traditionelle Gerichte aus ihrer Heimat zubereiten.

Das Ganze läuft dann folgendermaßen ab. Ein Gastgeber, in diesem Fall unser Arbeitskollege Pete und seine Frau Katy, stellt sein Esszimmer und Getränke zur Verfügung und kümmert sich um die Einladungen. Wir sind knapp 20 Personen und jeder Gast zahlt einen Unkostenbeitrag von mindestens $40. Alle Einnahmen gehen direkt an die Frau, die das Essen zubereitet hat. Unsere Köchin für diesen Abend heißt Maysaa, kommt aus Syrien und hat für uns Folgendes vorbereitet.

  • (Hummus) is a delicious appetizer made of chickpeas, garlic, lemon, tahini, and olive oil. Served with pita bread.
  • (Muhammara) is a rich appetizer consists of red pepper with walnuts, pomegranate molasses and crumbed bread.
  • (Tabula) is kind of salad consists of parsley, tomato, burghul, lemon, onion and olive oil.
  • (Yalanngi) is the leaves of grapes and various vegetables stuffed with rice and vegetables using olive oil and spices.
  • (Spinach Ftayer) is a grilled dough filled with spiced spinach, pomegranate and walnut.
  • (Kuffta Kebab) spiced roasted meat cooked in spiced tomato with onion.
  • (Bokhari Rice covered with chicken) is a Middle East cousin which is spiced rice covered with spiced grilled chickens.
  • (Warbat With Qashta) is a sweet dessert pastry made of layers of filo filled with cream covered with syrup and ground pistachio.

Bevor wir loslegen, erklärt Maysaa kurz jedes Gericht, wie es zubereitet wird und wo es genau herkommt. Anschließend lassen wir uns dieses wirklich leckere Mahl schmecken und verbringen einen sehr heiteren Abend. Zu späterer Stunde holt Pete dann noch unser Mitbringsel, das wir ihm aus dem letzten Heimataufenthalt mitgebracht haben – Ahoj Brause! Kombiniert mit einer Flasche Wodka wird dann aus dem heiteren, recht schnell ein feucht-fröhlicher Abend. Tja, was tut man nicht alles für die Völkerverständigung!

 

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