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Ohne dich kann ich nicht sein

Nun bricht tatsächlich unsere letzte Woche in Deutschland an. Die vergangenen Tage haben wir mit Kistenpacken verbracht und dabei stellten sich natürlich immer wieder die gleichen Fragen. Was kommt mit in die USA? Was bleibt in Deutschland? Was wird eingelagert und welche Dinge überlassen wir unserem Mieter? Von welchen Sachen trennen wir uns jetzt endgültig? Zusätzlich zu diesen Entscheidungen war es natürlich auch eine gewisse planerische Herausforderung, da alles was wir mit dem Umzugsunternehmen verschicken erst ca. 2 Wochen nach uns in Chesterfield ankommen wird. Was also benötigen wir gleich nach unserer Ankunft und auf was können wir in den ersten Tagen verzichten?

Am Ende hatten wir neben einem riesengroßen Chaos in unserer Wohnung viele kleine Häufchen von denen aus unser Leben an die richtigen Bestimmungsorte verschickt wird. Glücklicherweise wird unser Mieter alle unsere Möbel und auch einen großen Teil unserer Küchenutensilien übernehmen, was uns zumindest den Abbau und Abtransport unserer Wohnungseinrichtung erspart.

Trotzdem schaffen wir es, am Wochenende vor Ostern, Papas Ducato zweimal beinahe bis unters Dach zu befüllen. Unsere Kisten können wir dankenswerterweise bei Tobis Eltern im Dachboden unterstellen. An zwei Tagen schleppen wir also unseren ganzen Kram aus unserer Wohnung in Dornstadt über die Tiefgarage in den Transporter und in Binswangen aus dem Transporter über den Keller in den Dachboden. Treppen über Treppen und am Ende des Tages, eine fast leere Wohnung und einen fetten Muskelkater.

Am Dienstag, zwei Tage vor der Wohnungsübergabe kommen dann die zwei starken Männer vom Umzugsunternehmen, packen in Lichtgeschwindigkeit unsere Habseligkeiten in Kisten und verladen diese in einem großen LKW. Aus unseren ursprünglich geschätzten 8 Umzugskisten sind nun 16 geworden, worüber die beiden Herren nicht ganz so amused sind. Nach einer Stunde ist dennoch alles verladen und Tobi darf unterschreiben, dass nichts kaputt gegangen ist und auch wirklich alles eingeladen wurde. Damit machen sich unsere Kisten schon mal auf den Weg.

Für uns heißt es am Mittwoch dann noch putzen, ein bisschen renovieren und die paar Kleinigkeiten, die sich noch in der Wohnung befinden zusammenpacken. Tobi hat noch einen Termin in der Firma uns so lege ich gute Musik auf und lege mit dem Putzen los. Am Nachmittag ist dann unsere Wohnung so sauber wie schon lange nicht mehr.

Am Gründonnerstag um 10:00 Uhr ist es dann soweit. Unsere Hausverwalterin kommt, um unsere Wohnung offiziell zu übernehmen. Sie wird sich dann um die Vermietung, die Nebenkostenabrechung und den ganzen weiteren Verwaltungskram kümmern. Jetzt wird es echt komisch, wir gehen ein letztes Mal durch die Räume, geben dann unsere Schlüssel ab und beim Verlassen der Wohnung muss ich echt erst mal schlucken um nicht loszuheulen. Mit unserem vollgepackten Corsa (es waren doch ein paar mehr Kleinigkeiten die noch in der Wohnung waren) machen wir uns auf den Weg nach Binswangen, unserer temporären Unterkunft für die nächste Woche.

9 Kommentare
  1. Anni
    Anni sagte:

    Hallo Ihr Beiden, wir wünschen Euch einen guten Start und eine unvergesslich schöne Zeit… 🙂

    Liebe Grüße Anni & Erik

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  2. Anna
    Anna sagte:

    So jetzt haben wir es so lange gewusst und trotzdem fällt der Abschied schwer… Wir wünschen euch jetzt einen tollen Start und freuen uns auf September!???????

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  3. Mum
    Mum sagte:

    „Loslassen kostet weniger Kraft als festhalten und dennoch ist es schwerer.“
    Lieber Tobi, liebe Micha,
    der große Entschluss ist gefasst, der erste kleine Schritt getan – die nächsten Schritte werdet ihr bestimmt gut meistern.
    Ich wünsche euch ein gutes Ankommen im neuen Alltag mit wenig Startproblemen.

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